Chiropraktik - Methode und Behandlung

 

Die Chiropraktik ist eine manuelle und biomechanische Behandlungsmethode.

 

Ziel der Behandlung ist die Wiederherstellung der optimalen Beweglichkeit aller Gelenke und der Nervenfunktion des Patienten. Nur so kann eine uneingeschränkte Informationsweiterleitung zwischen Gehirn und Organen erfolgen, die im Wesentlichen zur Gesunderhaltung des Körpers beiträgt.

 

 

INFO

Chiropraktik bedeutet nicht - wie häufig angenommen - ausgerenkte Wirbel einzurenken!


Einsatzmöglicheiten

  • nach Operationen /Vollnarkosen
  • Lahmheiten unklarer Herkunft
  • Rehabilitation / Aufbau nach Krankheit
  • nach Geburten (Muttertier/Neonat)
  • Arthrose zur Schmerzlinderung, Verbesserung der Beweglichkeit
  • Unfälle
  • Organischen Problemen
  • Rittigkeitsprobleme

Ursachen von Bewegungsblockaden können vielfältig sein.              

Sie können beispielsweise enstehen durch:

  • Stürze
  • Unfälle
  • Transporte
  • Festliegen
  • Geburten
  • Operationen
  • Narkosen

Doch auch sehr geringfügige Verletzungen, sogenannte Mikrotraumen, können bei vielfacher Wiederholung zu erheblichen Blockaden, Dysfunktionen und Dauerschäden führen.

Zu den typischen Ursachen gehören:

  • ein unpassender Sattel,
  • falscher Hufbeschlag,
  • Bewegungsmangel,
  • oder auch ein schlecht abgestimmtes Training

Typische Symptome für Bewegungsblockaden sind Einschränkungen in der Bewegung, Schmerzen, Muskelverspannungen und Überbelastungen von Muskeln, Sehnen und Bändern. Folgen von unbehandelten Blockaden können schwerwiegend sein. Es kommt zu Schonhaltungen, um die fehlende Flexibilität zu kompensieren und dadurch erneut zur Überbelastung der kompensierenden Bereiche.

 

INFO

Blockade beschreibt die Einschränkung des natürlichen Bewegungssielraums eines Wirbelgelenks




Folgende typische beobachtbare Anzeichen bei Pferden können auf ein chiropraktisches Problem hinweisen:

  • Steifheit,
  • mangelnde Leistungsbereitschaft oder Leistungsminderung,
  • Probleme beim Reiten (z.B. Taktfehler, Kreuzgalopp, unspezifische Lahmheit und Fehltritte, Pferd lässt sich zu einer Seite nicht stellen und biegen, Festbeißen auf dem Gebiss, ein Bein tritt kürzer als das andere, "traloppieren", Wegstrecken des Rückens, hart im Maul)
  • Muskelatrophie am Rücken oder einseitig an einem der Beine,
  • mangelnde Koordination,
  • Funktionsstörungen der Organe (z.B. wiederkehrende Koliken, anhaltender Durchfall, regelmäßig auftretende Verstopfung)
  • Hitze-/Kälteempfindlichkeit,
  • außergewöhnliche Schweißbildung,
  • Juckreiz,
  • Sattelzwang (z.B. schnappen,Ohren anlegen, Unruhe),
  • Druckempfindlichkeit am Rücken beim Putzen oder Anfassen

Folgende typische Anzeichen bei Hunden können auf ein chiropraktisches Problem hinweisen:

  • Schwierigkeiten beim Aufstehen (vor allem nach langem Liegen),
  • Probleme beim Treppenlaufen und ins Auto springen,
  • gelegentliche Lahmheit (besonders nach langem Liegen oder nach dem Toben),
  • "Passgang" (gleichseitiges Laufen im Trab),
  • Hinterläufe laufen nicht in der Spur der Vorderbeine (sondern rechts oder links davon),
  • Aufwölbung des Rückens beim Laufen,
  • deutlich langsameres Laufen als üblich und einklemmen der Rute,
  • plötzliches "Aufjaulen" (z.B. bei Toben, ins Auto springen, Hinlegen, Anfassen)
  • "Welpensitz" (ihr Hund setzt sich nicht wie gewohnt mitten auf sein Hinterteil, sondern nur auf eine "Pobacke". Die Hinterbeine sind dabei beide auf eine Seite gestreckt),
  • Steifheit im Hals (z.B. ihr Hund kann Sie nicht mehr so gut anschauen, wenn er links von Ihnen läuft, weil er den Hals nicht richtig drehen kann).

Rufen Sie mich gerne für weitere Informationen an und ich helfe Ihnen herauszufinden, ob eine chiropraktische Behandlung bei Ihrem Tier sinnvoll wäre. Ebenso widme ich mich gerne auch anderen Spezies als Equiden und Hunden.